"Wir hätten gerne einen Aufbruch und 'ne Wandlung der Kirche"

"Wir hätten gerne einen Aufbruch und 'ne Wandlung der Kirche"

Audio | 20.05.2019 | Dauer: 00:05:07 | SR 2 - Jochen Marmit

Themen

Viel Arbeit - wenig Mitbestimmung: So lautet bis heute die Faustregel, wenn es um die Rolle von Frauen in der katholischen Kirche geht. 15 Katholikinnen aus Münster wollten da nicht mehr mitmachen - und hatten die Idee, unter dem Schlagwort "Maria 2.0" für eine Woche in den Kirchenstreik zu treten. Bundesweit haben sich Frauen in hunderten katholischen Kirchengemeinden angeschlossen. Darunter auch Jennifer Jost, Gemeindereferentin in der katholischen Kirchengemeinde St. Eligius in Saarbrücken-Burbach. Im SR-Interview zieht sie eine positiive Bilanz der Protestwoche und blickt optimistisch in die Zukunft: "So kann es hier nicht mehr weitergehen", stellte Jost fest. Die bundesweiten Proteste belegten, dass nun "dringend was passieren" müsse: "Man kann ja nicht immer nur an Traditionen festhalten. Die Kirche muss sich wandeln, die muss mit der Zeit gehen." Insbesondere die Haltung des Vatikan zu Fragen wie Scheidung oder Homosexualität müsse sich endlich an der "Lebenswirklichkeit der Menschen" orientieren, forderte Jost. Andernfalls befürchte sie "noch mehr Kirchenaustritte".

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