"Eine Verschärfung der Lage ist durchaus zu befürchten"

"Eine Verschärfung der Lage ist durchaus zu befürchten"

Audio | 03.01.2018 | Dauer: 00:05:36 | SR 2 - Johannes Kloth

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Im islamischen "Gottesstaat" Iran wagen sich erstmal seit der blutig nieder geschlagenen Grünen Revolution des Jahres 2009 die Menschen auf die Straße. Für Prof. Günter Meyer vom Zentrum zur Erforschung der Arabischen Welt an der Uni Mainz sind die Aufstände von ganz anderer Natur: Während 2009 die Massen des Mittelstands hauptsächlich in Teheran gegen Wahlmanipulationen zugunsten des konservativen Präsidentschaftskandidaten Mahmud Ahmadinedschad auf die Straße gegangen seien, protestierten heute nur relativ wenige verarmte Bauern, Arbeiter und Jugendliche am unteren Rand der Gesellschaft, verstreut über das ganze Land und ohne einheitliche Führung, vor allem gegen die schlechte wirtschaftliche Lage. Bei alldem spielten auch Kräfte aus dem Ausland eine wichtige Rolle. Eine Eskalation der Proteste bis hin zum Aufstand bei wachsender staatlicher Gewalt sei jedenfalls nicht völlig auszuschließen, so Meyer im SR 2-Interview.

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