Nutria, Nilgans und Co. – gekommen, um zu bleiben

Nutria, Nilgans und Co. – gekommen, um zu bleiben

Podcast - Land & Leute | 12.04.2026 | Dauer: 00:25:59 | SR 3 - SR 3 Saarlandwelle

Themen

Es gibt aktuell circa 15 invasive Tierarten, die im Saarland vorkommen. Man nennt sie auch „Neobiota“: Sie sind in den letzten Jahren bei uns „eingereist“, sie sind neu im Saarland und gehören hier eigentlich nicht hin: Nutria, Nilgans, die asiatische Hornisse und der Kamberkrebs. Dass sie wieder verschwinden, ist utopisch und trotzdem versuchen Tierschützer, Biologen, Initiativen und Fachleute diese Arten einzudämmen. Denn sie sind gefährlich für unsere einheimischen Arten: Die asiatische Hornisse ernährt sich hauptsächlich von Honigbienen und sorgt mit ihrer Überlegenheit dafür, dass die Zahl der Bestäuber abnimmt, Nutria mähen wie kleine Unterwasserkühe Wasserpflanzen ab und Nilgänse vertreiben heimische Wasservögel von ihren Brutplätzen. Alles nicht so schlimm? Doch! Denn diese Tiere, die in den letzten Jahrzehnten von uns Menschen durch Tourismus, bewusstes Aussetzen oder die Schifffahrt eingeschleppt worden sind, stören Millionen Jahre alte empfindliche Ökosysteme. Was invasive Arten uns angehen, warum wir mit ihnen leben müssen und ob an ihnen wirklich alles schlecht ist: Julia Becker-Maleska hat mit Experten gesprochen.

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