Woher nehmen Autorinnen und Autoren ihre Inspiration? Welche Rolle spielt die Literatur in ihrem Alltag? Was sind ihre Themen und wie setzen sie sie literarisch um?
Die Kanadierin Jess Gibson hat ihre Doktorarbeit über deutsche Kunst geschrieben und insgesamt mehrere Jahre in Berlin gelebt. Tobias Wenzel hat ihr literarisches Debüt, den Erzählband „Ein gutes Gespür“, gelesen und die Autorin in New York getroffen.
Das Verhältnis zwischen Ost- und Westdeutschen gilt bis heute als schwierig. Der Literaturwissenschaftler Carsten Gansel beleuchtet das Thema literaturgeschichtlich. Moritz Klein stellt sein Sachbuch „Ausradiert? Wie die Literatur der DDR verschwand“ vor.
Colm Tóibín, „Die Schwestern“, Martin Piekar, „Vom Fällen eines Stammbaums“, Ben Lerner, „Transkription“, Monika Maron, „Immer noch freundlich, aber kaum geduldig“ und Gespräch mit Elisabeth Edl zur Neuübersetzung von Georges Sands „Nanon“.
Beim Bachmann-Wettbewerb 2023 gewann Martin Piekar mit einem Auszug aus seinem Debütroman den Kelag-Preis und den Publikumspreis. Nun ist der Roman unter dem Titel „Vom Fällen eines Stammbaums“ vollständig erschienen. Meike Stein hat mit ihm gesprochen.
Im neuesten Werk von Hans-Ulrich Treichel "Das Karussell" greift der Autor seine Zeit als Dozent auf, die ihn Mitte der Achtzigerjahre nach Italien führte. Peter Henning hat das Buch gelesen und mit SR kultur Moderator Bernd Brüggemann darüber gesprochen.
Gaea Schoeters nähert sich nach „Trophäe“ in „Das Geschenk“ erneut existenziellen Themen des globalen Zusammenlebens, diesmal aus europäischer Perspektive.
Seit Ben Lerners Sonettdebüt verband ihn und Filmemacher Alexander Kluge ein reger Austausch. Für seinen neuen Roman „Transkription“ ließ sich der Autor von Kluge inspirieren. Tobias Wenzel traf Lerner in New York und Kluge in München kurz vor dessen Tod.
In einer Trilogie möchte Michael Wildenhain unterschiedliche Milieus seiner Heimatstadt Berlin von den 60er bis zu den 80er Jahren in den Blick nehmen. Holger Heimann hat das erste Buch aus der Reihe gelesen und mit dem Autor gesprochen.
Lukas Bärfuss, „Königin der Nacht. Ein kurzes Buch über meine Mutter“,Karl Ove Knausgård, „Arendal“, Siri Hustvedt, „Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung“, ein Gespräch mit Linda Reitinger zum International Booker Prize und der Hörbuchtipp
Lukas Bärfuss schreibt Romane, Novellen, Essays und Theaterstücke. Für diese wurde er unter anderem mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Nun ist sein Buch „Königin der Nacht“ erschienen. Tilla Fuchs hat es gelesen und mit dem Autor gesprochen.
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