Eichmann-Prozess: Aussage des SS-Hauptsturmführers Wisliceny

Eichmann-Prozess: Aussage des SS-Hauptsturmführers Wisliceny

Audio | 26.04.1961 | Dauer: 00:04:25 | - Klaus Bölling

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Im Eichmann-Prozess in Jerusalem wird Eichmann durch eine schriftliche Zeugenaussage von Dieter Wisliceny schwer belastet. Der SS-Hauptsturmführer war Mitarbeiter des sogenannten Eichmann-Referats und gab im Rahmen der Nürnberger Prozesse eine Aussage über die Deportation der Juden zu Protokoll. Über Eichmann heißt es darin: Er habe vor der Kapitulation gesagt, er werde lachend in die Grube springen, weil er das beruhigende Gefühl habe, fünf Millionen Juden erledigt zu haben. Eichmann bestreitet diese Äußerung im Prozess nicht. Es liegt ihm nur an der Korrektur des Wortes “Juden”. Er will “Reichsfeinde” gesagt haben. Reporter: Klaus Bölling.

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