Infektionswahrscheinlichkeit an der frischen Luft "extrem gering"

Infektionswahrscheinlichkeit an der frischen Luft "extrem gering"

Audio | 12.04.2021 | Dauer: 00:05:59 | SR 2 - Isabelle Tentrup / Dr. Sebastian Schmitt

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Führende Köpfe der Aerosolforschung haben einen Kurswechsel in der Pandemie-Bekämpfung in Deutschland gefordert: In einem offenen Brief forderten sie die Bundeskanzlerin, die Gesundheitsminister von Bund und Ländern und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten auf, die Menschen weit mehr für die Ansteckungsgefahr in den Innenräumen zu sensibilisieren und die Maßnahmen vor allem darauf zu konzentrieren. Denn die weitaus meisten Corona-Infektionen fänden nicht an der frischen Luft, sondern in Innenräumen statt. Die Wahrscheinlichkeit, sich auf der Straße mit Corona zu infizieren, sei "extrem gering", bestätigte Dr. Stefan Schmitt von der Gesellschaft für Aerosolforschung, einer der Unterzeichner des offenen Briefes, im Gespräch mit SR-Moderatorin Isabelle Tentrup. Er hält nichts von einer nächtlichen Ausgangssperre, die Bundeskanzlerin Angela Merkel bundesweit einführen will. Falls sich die Menschen treffen wollten, sollten sie das "am besten draußen bei einem Spaziergang an der frischen Luft tun", empfahl Schmitt - und zwar unter Einhaltung der Abstandsregeln.

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