Das Filmhaus zwischen Vorfreude und Bauchgrummeln

Das Filmhaus zwischen Vorfreude und Bauchgrummeln

Audio | 02.06.2021 | Dauer: 00:04:18 | SR 2 - Jochen Marmit / Michael Krane

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Auch für Cineastinnen und Cineasten im Saarland heißt es in diesen Tagen Ende der Durststrecke: Statt Streaming auf dem Sofa darf man Filme wieder auf der großen Leinwand genießen - allerdings unter strengen Corona-Auflagen. Im kommunalen Programmkino Filmhaus in Saarbrücken geht's am Nachmittag des 3. Juni mit dem dänischen Oscar-Gewinner "Der Rausch" von Thomas Vinterberg los. Eine größere Auswahl kann Michael Krane vom Filmhaus zurzeit noch nicht bieten: Die Filmverleiher seien bis jetzt "in einem gewissen Tiefschlaf" gewesen, sagte Krane im Gespräch mit SR-Moderator Jochen Marmit. Sobald diese ihre Produkte wieder am Markt platzieren wollten, werde die Auswahl "in den ersten Monaten unendlich viel größer sein als vorher", sagte Krane voraus. Denn die meisten der neuen Filme seien in den vergangenen Monaten eben nicht per Streaming verfügbar gemacht worden, sondern warteten auf ihren Kinostart. Diese große Auswahl bedeute für die Kinos "mit Sicherheit bis ins nächste Frühjahr" hinein" eine "komfortable Position". "Bauchgrummeln" bereiteten ihm allerdings Einschränkungen wie etwa die maximale Auslastung von 30 Prozent, "die natürlich dafür sorgen, dass die Kinos nicht voll werden können". Je nach Größe eines Kinos bedeute das "langfristig eine Existenzfrage": Je größer ein Kino, desto schwerer werde es das Lichtspielhaus haben. Er selbst hoffe auf eine Lockerung spätestens im Herbst 2021. Denn "wenn der Saal dunkel ist, ist das Kino das Schönste der Welt", so Kranes Überzeugung.

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