Als der "Inschriftenfälscher von Nennig" die Gelehrten narrte

Als der "Inschriftenfälscher von Nennig" die Gelehrten narrte

Audio | 15.06.2021 | Dauer: 00:09:30 | SR 2 - Jochen Erdmenger / Thomas Martin

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Vor rund 160 Jahren sorgte eine Posse aus der nordwestlichen Saar-Region für einen deutschlandweit wahrgenommenen Kulturskandal: Die Rede ist vom "Nenniger Inschriftenfälscher". Der gelernte Bildhauer hatte die Aufregung um den damals gerade entdeckten, berühmten römischen Mosaikboden genutzt, um den Archäologen im Zuge der weiteren Ausgrabungen selbst hergestellte Wandmalereiei und Steininschriften unterzujubeln, die als Funde aus der Zeit von Kaiser Trajan klassifiziert werden sollten. Doch der Betrug flog bald auf... Die Geschichte wird zurzeit im Rahmen einer Sonderpräsentation in der Ausstellung "Breaking News – Making News – Faking News. Von Gutenberg bis Trump" im Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen aufgearbeitet. SR-Moderator Jochen Erdmenger hat mit Kurator Thomas Martin vom Museum für Vor- und Frühgeschichte in Saarbrücken gesprochen, dessen Haus die Hintergründe des Archäologie-Krimis zusammen getragen hat.

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