Gesundheitsminister setzen sich über STIKO hinweg

Gesundheitsminister setzen sich über STIKO hinweg

Audio | 03.08.2021 | Dauer: 00:04:30 | SR 2 - Holger Büchner / Markus Sambale

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Obwohl die Ständige Impfkommission (STIKO) wegen der aktuellen Unklarheiten über mögliche Folgeschäden standhaft davon abrät, Kinder im Alter von 12 bis 17 Jahren gegen schwere Verläufe einer Corona-Erkrankung zu impfen, haben die Gesundheitsminister der Bundesländer am 2. August einstimmig beschlossen, genau das doch zuzulassen - und "Impfangebote" zu unterbreiten. Voraussetzung soll die Einwilligung der Erziehungsberechtigten und eine medizinische Aufklärung sein. Doch hinter dem Beschluss stehe wohl auch eine gewisse Ratlosigkeit, wie man nach den Sommerferien Präsenzunterricht gewährleisten könne, meint ARD-Hauptstadtkorrepondent Markus Sambale im Gespräch mit SR-Moderator Holger Büchner. Denn auch nach anderthalb Jahren der Krise gebe es nicht überall die entsprechenden Konzepte für möglichst sichere Schulklassen. Am Ende aber drehe es sich auch jetzt um ein Abwägen der verschiedenen Risiken: auf der einen Seite die möglichen Schäden einer Covid-19-Erkrankung, auf der anderen Seite die möglichen Schäden einer Impfung. Die STIKO habe bereits angekündigt, in etwa zehn Tagen ihre Empfehlung zu "aktualisieren", sagte Sambale.

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