Was wir im Anderen sehen - das Theaterstück "Augen ohne Gesicht"

Was wir im Anderen sehen - das Theaterstück "Augen ohne Gesicht"

Video | 22.09.2021 | Dauer: 00:05:06 | SR Fernsehen - (c) SR

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Ein Schönheitschirurg raubt Frauen ihre Gesichter, um diese seiner Tochter zu geben, deren Gesicht nach einem Unfall völlig entstellt ist. Das ist der Plot des Films "Augen ohne Gesicht" aus dem Jahr 1960. Daraus hat Wilke Weermann ein Theaterstück gemacht. Die zentrale Frage: Was sehen wir im Anderen, und wie wirkt sich der männliche Blick auf die weibliche Identität aus? Christiane, die im Film von George Franjus ihr Gesicht verloren hat, sehnt sich danach, sie selbst zu sein. Deshalb stößt ihr Körper die Gesichter, die ihr ihr Vater "schenken" will, ab. Was für eine Symbolik! Der junge, 1992 geborene, Theatermacher Wilke Weermann gehört - spätestens seit er den Münchner Förderpreis für junge Dramatik erhielt oder beim Heidelberger Stückemarkt nominiert war - zu den interessantesten Persönlichkeiten der deutschen Theaterlandschaft. Uwe Loebens hat sich die Auftragsarbeit der "Sparte 4" des Saarländischen Staatstheaters angesehen.

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