WimS: Das "Weiterleben" Verstorbener im Netz (27.02.2019)

WimS: Das "Weiterleben" Verstorbener im Netz (27.02.2019)

Video | 27.02.2019 | Dauer: 00:05:02 | SR Fernsehen - (c) SR

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Die Digitalisierung und das Internet stellen Angehörige Verstorbener vor neue Herausforderungen. Online-Konten müssen erst einmal gefunden und dann gelöscht oder bearbeitet werden. Gleichzeitig löst das Netz in vielfältiger Form den Friedhof als Ort des stillen Gedenkens ab. Erst im vergangenen Sommer verfügte der Bundesgerichtshof, dass Facebook-Accounts vererbt werden können. Damit gehen die Persönlichkeitsrechte wie auch die Ehrung des Andenkens auf die Hinterbliebenen über. Seitdem sind Facebook-Konten gelöscht, andere aber zu Trauerportalen umgestaltet worden. Trotzdem kommt es immer noch vor, dass der Konzern seine Nutzer auffordert, einem Verstorbenen zum Geburtstag zu gratulieren. Mittlerweile können Bestattungsunternehmen Dienstleister mit dem Auffinden und Löschen von Konten und Daten beauftragen. Aber zugleich bietet das Netz Trauernden neue Möglichkeiten wie Kondolenzportale. Und in manchen Menschen weckt die ewige Hoffnung, gar unsterblich zu werden. Uwe Loebens hat für "Wir im Saarland-Kultur" eine Tagung in Mannheim besucht, die sich mit dieser Frage befasste und in Saarbrücken mit einem Bestatter gesprochen.

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