Prof. Andreas Freytag: "Südafrika bräuchte eigentlich neue Parteien"

Prof. Andreas Freytag: "Südafrika bräuchte eigentlich neue Parteien"

Audio | 08.05.2019 | Dauer: 00:04:26 | SR 2 - Katrin Aue

Themen

Trotz seiner reichen udn fruchtbaren Böden, seiner Demokratie und seiner unabhängigen Justiz liegt Südafrika 25 Jahre nach dem Ende der Apartheid am Boden: Die höchste Jugendarbeitslosigkeit der Welt, Kriminalität, Korruption, Energieversorgungsprobleme und Armut prägen den Alltag der meisten Menschen. Was müsste bei der Parlamentswahl am 8. Mai geschehen, damit das Land den Weg in eine positive Zukunft findet? Der Wirtschaftspolitologe und Südafrika-Kenner Prof. Andreas Freytag von der Uni Jena fordert im Gespräch mit SR-Moderatorin Katrin Aue, den Hebel vor allem bei der hohen Staatsverschuldung, bei der Korruptionsbekämpfung, bei den internationalen Wirtschaftsbeziehungen, bei der Landreform und bei der mangelhaften Bildungspolitik und der daraus resultierenden Arbeitslosigkeit anzusetzen. In gewisser Weise müsse sich das Land von seinen "Befreiern befreien": Das alte Personal der favorisierten Befreiungsbewegung ANC habe wohl kaum die Kraft, einen Neuanfang zu starten, der letztlich auch den ANC selbst treffen würde. Im Grunde brauche Südafrika "neue Parteien".

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