Eindrücke von den ersten Tagen der Berlinale

Eindrücke von den ersten Tagen der Berlinale

Audio | 25.02.2020 | Dauer: 00:05:35 | SR 2 - Jochen Erdmenger, Oliver Hottong

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Der Berlinale-Spielfilmwettbewerb hat sich im Jahr eins nach der Ära Dieter Kosslick fast zu so etwas wie einem Lowest-Budget-Festival entwickelt. Das jedenfalls hat SR-Kinokenner Oliver Hottong beobachtet: "Es sind alles so kleine, schmutzige Filme, die da laufen", stellte er im Gespräch mit SR-Moderator Jochen Erdmenger fest. Das neue Führungsduo Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian habe nach seinem Eindruck vor allem Filme von "Eigenbrötlern" mit einer "sehr klaren stilistischen Handschrift" ins Rennen um den Goldenen Bären geschickt. Die Kandidatenliste sei zudem "sauber durchgegendert" worden. Die teureren Produktionen finde man heute eher in Nebenreihen, zum Beispiel im Zoo-Palast bei den Präsentationen neuer Fernsehserien. Von dem hoch gehandelten Schweizer Film "Schwesterlein" gab sich Hottong ziemlich enttäuscht: "Tiefe behaupten, Oberfläche liefern", so sein Kurzurteil.

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