Brüssel beschließt 1800-Milliarden-Finanzpaket

Brüssel beschließt 1800-Milliarden-Finanzpaket

Audio | 21.07.2020 | Dauer: 00:04:19 | SR 2 - Katrin Aue

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Der Widerstand der "sparsamen" fünf Länder Niederlande, Österreich, Dänemark, Schweden und Finnland ist in der Nacht zum 21. Juli gebrochen worden: Nach vier Tagen und vier Nächten zäher Verhandlungen haben sich die 27 Staats- und Regierungschefs und -chefinnen der EU doch noch auf ein gemeinschaftliches Haushalts- und Finanzpaket in Höhe von 1,8 Billionen Euro geeinigt. "Das ist schon historisch, weil es da so noch nie gegeben hat", sagte Brüssel-Korrespondent Alexander Göbel im Gespräch mit SR-Moderatorin Katrin Aue. Über eine Billion der Kreditsumme sei für den EU-Haushalt der kommenden sieben Jahre vorgesehen; 750 Milliarden Euro für Anti-Rezessionsprogramme wegen der Corona-Krise. Statt den ursprünglich von Angela Merkel und Emmanuel Macron daraus geforderten 500 Milliarden sollen nun "nur" 390 Milliarden Euro als nicht rückzahlpflichtige Zuschüsse an besonders bedürftige EU-Staaten fließen. Mit diesem Zugeständnis habe man die "sparsamen" Fünf am Ende doch noch zum Ja zur historischen Rekord-Schuldenaufnahme bewegen können. "Die 3 war wohl symbolisch diesen Staaten sehr wichtig - eben auch als Signal an ihre nationalen Regierungen und Parlamente", erklärte Göbel.

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