Über die USA "in Zeiten der Polarisierung"

Über die USA "in Zeiten der Polarisierung"

Audio | 14.12.2020 | Dauer: 00:03:48 | SR 2 - Katrin Aue

Themen

Bislang konnte sich Donald Trump mit seinen Vorwürfen des Wahlbetrugs in Richtung der Demokraten nicht juristisch durchsetzen. Deshalb nimmt am 14. Dezember das reguläre Prozedere seinen Lauf: Die 538 Wahlleute der Vereinigten Staaten gegeb ihre Stimmen für jenen Kandidaten ab, der die Mehrheit der Stimmen der Bürgerinnen und Bürger in dem jeweiligen Bundesstaat bekommen hat. Dass das Ergebnis am Ende pro Trump ausfallen könnte, hält Prof. Michael Dreyer, Experte für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität in Jena, für "extrem unwahrscheinlich". Der Vorsprung Bidens sei mit 36 Stimmen über der Mindestmarke "so gewaltig, dass da nichts mehr passieren wird", sagte Dreyer im Gespräch mit SR-Moderatorin Katrin Aue voraus. Problematisch sei allerdings die Tatsache, dass weder Trump noch große Teile seiner Anhängerinnen und Anhänger den Wahlsieg Bidens akzeptieren wollten. Die Polarisierung der amerikanischen Gesellschaft könnte sich nun weiter zuspitzen.

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