Amerikanische Gesellschaft "seit Jahrzehnten zutiefst gespalten"

Amerikanische Gesellschaft "seit Jahrzehnten zutiefst gespalten"

Audio | 07.01.2021 | Dauer: 00:05:50 | SR 2 - Stephan Deppen

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Vier Tote, mindestens 50 Festnahmen und stundenlanges Chaos im Herzen von Washington, D.C - das ist die vorläufige Bilanz der Nacht zum 7. Januar (MEZ). Sogar im Capitol, dem Sitz des US-Parlaments, war es zu Übergriffen gekommen. Anhänger von Noch-US-Präsident Donald Trump wollten die Wahlniederlage ihres Favoriten nicht anerkennen. Inzwischen sicherte Trump seinem Nachfolger Joe Biden für den 20. Januar eine ordentliche Amtsübergabe zu, die Lage ist wieder unter Kontrolle. "Das es so schlimm kommt, hatte man natürlich nicht erwartet", sagte Bruno von Lutz, der Direktor des Deutsch-Amerikanischen Instituts in Saarbrücken, im Gespräch mit SR-Moderator Stephan Deppen. Nun könne es zu einer "tiefgreifenden politischen Krise" kommen. Sogar die Teilung der republikanischen Partei hält von Lutz für denkbar. Die amerikanische Gesellschaft als Ganzes sei bereits seit den Sechziger Jahren "zutiefst gespalten". Dies habe sich nun "so verhärtet, dass es jetzt zur Explosion kam". Ob Joe Biden in der Lage sein werde, die Gesellschaft wieder zu einen, werde sich zeigen, so von Lutz.

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